10. Landeswettbewerb Deutsche Sprache und Literatur

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 Baden-Württemberg 2000

Die Arbeiten in Auszügen

(alle Auszüge im ZIP-Format zum downloaden hier.)

Klick auf Thema: alle Arbeiten eines Themas

Klick auf einen Namen: direkt zum Arbeitsauszug des Preisträgers

1.

Die Zeit davor
Matthias Englert

 

Gottfried Metzger  
Beobachtungen im Kino, im Theater, im Fußballstadion oder auf dem Bahnhof
Martin Müller  
Meike Rottermann  
Roland Schmidt  

 

 

2.

Lesen ist wie Atmen
Natascha Einhart 
(Alberto Manguel)
Elisabeth Güde 

 

Katharina Schneider

Rede zur Eröffnung einer Stadt- oder Gemeindebücherei

 

 

3.

Die Sache ist ganz einfach, wir sind Eltern, du bist Kind, damit basta. Was wir gutheißen ist gut, mag’s sein, was es will“. (Hermann Hesse)

Katharina List
Christiane Riess

 

Schriftsteller unterhalten sich über ihre Jugend

 

 

 

4.

Einblicke in Ausblicke

Meike Hespeler und Vanessa Heusel

 

Anita Pathil  

Die Jahrtausendwende in der Presse  

 

 

5.

Mein Venedig versinkt nicht

Anna Elisabeth Kayser  

(Rose Ausländer)

Anna-Lisa Dieter

 

Maria Pinzger

Städtebilder in der Lyrik  

Anna Singer

 

 

6.

Wie froh bin ich, dass ich weg bin!

Yvonne Heckmann  

(Goethe, Werther)

Alexander Kroll

 

Fluchtfantasien in der erzählenden Literatur  

 

 

7.

www. gottfried.de

Martin Juling und Katharina Striebich

Entwickeln Sie das Konzept für eine Ausstellung oder für eine Homepage zum Thema „Gottfried von Straßburg"  

 

8.

 

Der Berliner Schriftsteller Jens Sparschuh hat für den Landeswettbewerb den Anfang einer Erzählung verfasst. - Schreiben Sie ihn weiter.

Christine Naegele
Yvonne Martin
Simon Pfaff

 

>>Was hat sie denn jetzt auf einmal gegen BWL? Fragte sich Fabian wütend, als er zum x-tenmal Franziskas Brief las –durchsichtiges, hellblaues Briefpapier ... Klar, ein blauer Brief; das hatte er schon gecheckt, so blöd war er nun auch wieder nicht. Aber immerhin mit Absender: Winckelmannstr. 9b, Stendal, bei Müller.

Fabian sah finster aus dem Fenster. Hieß nicht dieser schwarz­gelockte Szene-Heini aus Feuerbach auch Müller? Dieser Typ, der im Osten eine Agentur gründen wollte? Ex oriente lux oder so. Alles Müller oder was?

23.39 Uhr – gleich wird er am Arsch der Welt sein, das heißt in Stendal. Sachsen – Anhalt... Sicher eine Steigerungsform von Sachsen!

Toll, nicht mal eine Fahrkarte hatte er. Der Rest seines Stipen­diums war – ausgerechnet – für einen Roman draufgegangen. „Rot und Schwarz“. Der Autor hieß übrigens auch Stendal. Das schien Fabian irgendwie passend zu sein. Aber weit war er damit noch nicht.

Okay, dachte Fabian, soll Franziska doch ruhig erstmal 30 Semester Kommunikationswissenschaften studieren. Vielleicht können wir dann ja wieder miteinander kommunizieren. Oder sogar reden.

Die Abteiltür wurde aufgeschoben und eine freundliche, sehr müde Frauenstimme sagte: „Ihren Fahrausweis bitte ...“<<  

Zu allen geeigneten Themen können auch Manuskripte mit Ton- oder Bildkassette (Video) eingereicht werden

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