14. Landeswettbewerb Deutsche Sprache und Literatur

 BadenWürttemberg 2004

 

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DIE AUSSCHREIBUNG

 14. Landeswettbewerb

Deutsche Sprache und Literatur

Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport

Baden-Württemberg veranstaltet im Schuljahr 2003/2004 den

 

Der Wettbewerb will Schülerinnen und Schüler anregen, sich mit ihrer Mutter­sprache intensiver zu beschäftigen, z.B. in der Auseinandersetzung mit Werken der deutschen Literatur, mit der Geschichte und den Erscheinungsformen der heutigen Sprache oder durch die sprachliche Gestaltung eigener Wahrnehmungen, Beobachtungen und Phantasien.

Teilnahmeberechtigt sind alle Schülerinnen und Schüler der Oberstufe (Klassen 11-13) an baden-württembergischen Schulen. Die Aufgabe besteht darin, eine Hausarbeit anzufertigen.

 

Sieben Themen stehen zur Auswahl. Sie können auf unterschiedliche Weise bearbeitet werden: in analytisch-referierender oder in freierer Form, beispielsweise als Essay, Reportage, Rede, Dialog oder Hörspielmanuskript. Aufgaben, die mit folgendem Symbol E gekennzeichnet sind, können auch zu zweit bearbeitet werden.

 

Die Beiträge werden nach ihrer inhaltlichen und gestalterischen Qualität bewertet, insbesondere nach Ideenreichtum und Genauigkeit der Beobachtung, Differenziertheit der Themenerschließung und der Reflexion, Angemessenheit und Originalität der Darstellungsform sowie nach Sprache und Stil.

 

Die Arbeit muss selbstständig angefertigt werden. Der Umfang ist begrenzt auf 15 Schreibmaschinenseiten; für Arbeiten, die gemeinsam angefertigt werden, auf 25 Seiten. Verwendete Literatur ist in einem Literaturverzeichnis anzugeben. Zitate sind kenntlich zu machen und zu belegen. Bei Arbeit mit dem Internet ist die genaue Pfadangabe der verwendeten Quelle mitzuteilen. Die Wettbewerbsarbeiten gehen in das Eigentum des Landes Baden-Württemberg über.

 

Wer mit seinem Beitrag die Grundanforderungen erfüllt, erhält ein Buchgeschenk, jedoch keine individuelle Würdigung der Arbeit. Das Kuratorium wählt die Preisträgerinnen und Preisträger aus und lädt sie vom 13. bis 16. Juli 2004 zu einem Seminar in landschaftlich und kulturell reizvoller Umgebung ein. Es bietet Erfahrungsaustausch und Begegnungen mit Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Medien, Kunst und Kultur sowie Schreib- und Theaterworkshops. Die Veranstaltung endet mit der Preisver­leihung und einem Empfang durch die Ministerin für Kultus, Jugend und Sport, Frau Dr. Annette Schavan, MdL. Zu diesem Empfang werden auch die Eltern der Preisträger eingeladen sowie die Lehrerinnen und Lehrer, welche diese bei ihrer Arbeit betreut haben.

 

Allen Preisträgerinnen und Preisträgern wird die Möglichkeit geboten, sich an einem Qualifikationsverfahren zur Aufnahme in die Studienstiftung des Deutschen Volkes zu beteiligen. Dieses besteht aus zwei Stufen: der Teilnahme an einer Klausur und - bei Erfolg - an einem zweitägigen Kolloquium. Jüngere Preisträger (11. und 12. Klasse) können ihre Teilnahme um ein bzw. zwei Jahre verschieben.

 

Für Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse besteht die Möglichkeit, sich ihren Wettbewerbsbeitrag als besondere Lernleistung innerhalb des Abiturblocks anrechnen zu lassen. Über Einzelheiten informieren Oberstufenberater/ Oberstufenberaterin sowie der „Leitfaden“. Die vorliegende Ausschreibung sowie weitere Informationen können der Homepage des Landeswettbewerbs unter www.landeswettbewerb-deutsch.de entnommen werden.


 

14. Landeswettbewerb Deutsche Sprache und Literatur Baden-Württemberg 2004

 Themen für die schriftliche Hausarbeit[1]

  

 

 

1

Zuschauer – Schaulustige – Gaffer

Beobachtungen im Alltag

 

 

 

2

Düsendonner auf der Lagune

Auf dem Dach die Bronzegäule schreckgebäumt[2]

Dreifacher Blick auf eine Sehenswürdigkeit

Die Sichtweise eines Lyrikers, eines Reiseführers (z.B. Baedeker) und eines Malers

 

 

 

3

… einer in hellgelbem, übermodisch geschnittenem Sommeranzug, roter Krawatte und kühn aufgebogenem Panama[3]

Die Sprache der Kleider

Wie Autoren ihre Figuren kleiden und 
was die Kleidung über ihre Träger erzählt
E

 

 

 

4

Schillerfeier – Schiller feiern?

Meinungsbildung an einer Schillerschule 
zum Schillerjahr 2005
E

 

 

 

5

Promis in der Werbung

Ein kritischer Blick auf Werbestrategien
mit Prominenten

 

 

 

6

Der heilige Gral

 Wolfram von Eschenbachs Parzival
 und Grals-Phantasien heute
E

 

 

 

7

Ein Haus und seine Bewohner

Schreiben Sie eine Geschichte

 



[1] Beachten Sie die Bearbeitungshinweise im einführenden Ausschreibungstext.
[2]
Günter Kunert, Venedig I, 1978
[3]
Thomas Mann, Der Tod in Venedig, 1912

Letzter Einsendetermin: 31. Januar 2004


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