17. Landeswettbewerb Deutsche Sprache und Literatur

 Baden-Württemberg 2007

 

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17. Landeswettbewerb Deutsche Sprache und Literatur
Baden-Württemberg 2007


 

Datum: 28.07.2007

Ministerialdirigent Horstmann ehrt erfolgreiche Teilnehmer des Landesschülerwettbewerbs "Deutsche Sprache und Literatur"

Kurzbeschreibung: 23 Schülerinnen und Schüler sind für ihre Beiträge ausgezeichnet worden / Viertägiges Seminar als Preis für erfolgreiche Wettbewerbsteilnahme

Ministerialdirigent Konrad Horstmann hat am 13. Juli in der Landesakademie Ochsenhausen (Kreis Biberach) die 23 Siegerinnen und Sieger des diesjährigen Landesschülerwettbewerbs "Deutsche Sprache und Literatur" mit Urkunden geehrt. Als Anerkennung für ihre erfolgreichen Arbeiten sind die Preisträger zur Teilnahme an einem viertägigen Seminar eingeladen worden, das vom 10. bis 13. Juli in der Landesakademie stattfand. Auf dem Tagungsprogramm standen dabei die Begegnung und der Erfahrungsaustausch mit Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Medien, Kunst und Kultur. Für die Besten besteht zusätzlich die Möglichkeit zur Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes.

Der Wettbewerb fand zum siebzehnten Mal in Folge statt und richtete sich wie jedes Jahr an Gymnasiasten der Oberstufe. „Auch in diesem Jahr ist es erneut gelungen, anregende Themen zu formulieren und Möglichkeiten der schriftlichen Auseinandersetzung anzubieten, die als herausfordernd empfunden worden sind“, betonte Ministerialdirigent Horstmann. Besonders lobend hob er das Engagement der Preisträgerinnen und Preisträger hervor, die durch den anspruchsvollen Wettbewerb an Durchhaltevermögen und Willenskraft gewonnen hätten. „Bei der Arbeit an Ihren Beiträgen haben Sie Schlüsselkompetenzen erworben, die zu den wichtigsten im Leben überhaupt zählen“, sagte Horstmann. Für die Weiterentwicklung des Schreib- und Literaturunterrichts sei der Landeswettbewerb zu einem wichtigen Impulsgeber geworden.

Insgesamt haben 568 Schülerinnen und Schüler teilgenommen, deren Beiträge von einer achtköpfigen Jury aus Deutsch-Fachkräften bewertet worden sind. Es standen sieben Themen zur Auswahl, die in referierender oder in freier Form, beispielsweise als Essay, Rede oder Dialog, bearbeitet werden konnten. Besonderen Anklang fand die Aufgabe, mit den Vorgaben „Drei Orte, sieben Personen, vierundzwanzig Stunden“ eine Kriminalgeschichte zu schreiben. 262 der 568 Teilnehmer entschieden sich für dieses Thema. Gut angenommen wurden außerdem die Themen „Abschied von der Insel – Gestaltung einer Situation“, „Vater, Mutter, Kind – Beobachtungen in der Öffentlichkeit“ und „Kälte im Gedicht“.

Dass der Wettbewerb mit seinem Angebot richtig liegt, ist daraus abzulesen, dass er nun ins achtzehnte Jahr geht und sich die Teilnehmerzahl bisher kontinuierlich gesteigert hat. Für die Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse besteht die Möglichkeit, sich ihren Wettbewerbsbeitrag als besondere Lernleistung innerhalb des Abiturblocks anrechnen zu lassen.


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